Strahlenschutz und korrekte Temperaturmessung


#1

Hallo zusammen,

ich wüsste gerne, nach welcher ,wissenschaftliche’’ Grundlage der Strahlenschutz konzipiert wurde.
Weiterhin: wie wird die Temperatur richtig gemessen?

Das Problem ist folgendes:
Unsere senseBox haben wir an eine Hauswand montiert und sie liegt die meiste Zeit im Schatten. Nur wenn die Sonne scheint, so scheint sie zwischen 12:30 Uhr und 14:00 Uhr auf den Strahlenschutz und erwärmt ihn so sehr, dass etwa bis zu 15 °C mehr angezeigt werden (die Luftfeuchtigkeit geht entsprechend runter, allerdings nicht so ausgeprägt).

Ich habe den Auftrag sicherzustellen, dass nur plausible Werte gemessen werden sollen.
Also ist die Überlegung, den Temperatursensor, also den Strahlenschutz nochmal abzuschatten.

Wie sinnvoll ist dies?
Und vorallem, nach welcher Grundlage wurde der Strahlenschutz konzipiert?

Viele Grüße,
Matthias


#2

Hallo,

das selbe Problem habe ich auch festgestellt. Wenn die Sonne scheint erwärmt sich das Gehäuse.
Profis stecken deshalb den Temperaturfühler in eine gut durchlüftete “Wetterhütte”. Eine andere Möglichkeit ist ein kleiner Lüfter, der für eine konstanten Luftstrom sorgt, aber auch zusätzlich Strom braucht.
Meine Ideen gehen daher in die Richtung Abschirmung, wie bereits erwähnt, und in zusätzliche Lüftungsbohrungen, um einen bessere Durchlüftung zu erreichen.
Mit vielen Grüßen
Altprog


#3

Hallo zusammen,

der Strahlenschutz ist für Thermo- und Thermo/Hygrosender entwickelt und bietet dem Sensor Schutz vor Niederschlag und direkter Sonneneinstrahlung. Durch die durchlässige Konstruktion der Schutzhülle kann die Luft im Inneren zirkulieren und man erhält dadurch präzisere und unverfälschtere Messwerte. Es sollte aber trotzdem ein freier und schattiger Platz für den Aufbau ausgesucht werden. (Direkte Sonneneinstrahlung verfälscht die Messwerte).

Beste Grüße

David